Chronik

Mit Jahresbeginn hält der Euro in elf Ländern der EU Einzug. // Ein Jahrhundertereignis bahnt sich in Deutschland an, als im August „SoFi“, die totale Sonnenfinsternis, die Erde verdunkelt. // Die NATO startet Luftangriffe auf militärische Ziele in Jugoslawien; dabei beteiligen sich erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs deutsche Soldaten an einem Kampfeinsatz. // Laut Bundeskartellamt steht einem Zusammenschluss der KirchGruppe und Premiere World nichts mehr im Wege. // Die ganze Welt ist im Milleniumfieber und feiert den Jahreswechsel.

Chronik

Preisverleihung

Preisverleihung am 19. März 1999 im Theater Stadt Marl

Preisverleihung

Moderation

Moderator der Grimme-Preis-Verleihung war nach 1998 erneut Roger Willemsen. [ Details ]

Moderation

Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn, Florenz, München und Wien. Er wurde mit einer Dissertation über Robert Musil promoviert. Nach einer Reihe unterschiedlicher Tätigkeiten vom Nachtwächter bis zum Übersetzer war Willemsen als Assistent an der Ludwig-Maximilian-Universität München tätig, bevor er 1988 für drei Jahre nach London ging, wo er als Korrespondent für deutsche Medien arbeitete.

Seine Fernsehkarriere begann Willemsen 1991 beim Pay-TV-Sender Premiere, wo er die Talksendung „0137“ moderierte. 1993 erhielt Willemsen dafür den Grimme-Preis in Gold. Von 1994 bis 1998 moderierte er beim ZDF die 60-minütige Talksendung „Willemsens Woche“.

Plakat

Plakat

Statement

Petra Müller

„Es war 1989, als ich zum ersten Mal nach Marl kam, zur ,Jährlichen Ermahnung’, um gleich mit Breloer zu starten. ,Zak’ bekam einen Grimme-Preis, der ging an Gerd Berger und Desiree Bethge. Besondere Ehrungen für Rohrbach und Donnepp. Wer noch ..?“ [ Details ]

Statement

Petra Müller
„Es war 1989, als ich zum ersten Mal nach Marl kam, zur ,Jährlichen Ermahnung’, um gleich mit Breloer zu starten. ,Zak’ bekam einen Grimme-Preis, der ging an Gerd Berger und Desiree Bethge. Besondere Ehrungen für Rohrbach und Donnepp. Wer noch? ,Spiegel TV’, der Preis ging an Stefan Aust, gerechtigkeitshalber, Götz George, für einen Schimanski, mit Dieter Bohlen by the way, ,Der Fahnder’, Andreas Lukoschick für ,Leo’s’, Michael Steinbrecher für ,Hilfe, mein Sohn ist schwul’. Wer noch? Egal, jedenfalls war Hans Janke noch Direktor. Auf der Hinfahrt im Stau auf der A43 der erste Radio-Spot für ,Zak’, getarnt als Verkehrshinweis. ,Achtung, Achtung, auf West3 kommt Ihnen freitagabends, 21 Uhr 15, eine Sendung entgegen …’ oder so ähnlich. Ein kleiner Moment meiner Fernsehgeschichte, fünf Jahre nach Tutti-Frutti, ein halbes Jahr vor dem Mauerfall, Wendezeit zwischen den Gründertagen des Privatfernsehens und dem öffentlich-rechtlichen Aufbruch. Im Theater oben, schlechte Luft, zu eng und zu heiß, das Institut, ein schöner, klarer Bau, Einkaufszentrum, Museum und Rathaus gleich daneben, Stadtutopie zwischen Ruhrpott und Münsterland. Grenze, Übergang, Kult schon damals und noch weit entfernt vom so called Hauptstadtfaktor. Mann, ist das lange her. 25 Jahre, halbe Strecke, von jetzt aus gesehen. Mein Glückwunsch zum Fünfzigsten!“