Chronik

Aufgrund der Rinderseuche BSE verhängt die EU-Agrarkommission ein weltweites Exportverbot für Rindfleisch aus Großbritannien. // Gegen ein Lösegeld von 30 Mio. Mark wird der in Hamburg-Blankenese entführte Multimillionär und Sozialwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma nach 33 Tagen freigelassen. // Der Börsengang der Deutschen Telekom übertrifft den erwarteten Kapitalerlös am Aktienmarkt in Höhe von 15 Mrd. Mark um ein Drittel. // Die KirchGruppe geht mit der Pay-TV-Plattform DF1 (später Premiere, heute Sky) an den Sendestart.

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Preisverleihung

Preisverleihung am 22. März im Theater Marl

Preisverleihung

Moderation

Durch den Grimme-Abend führte Ron Williams. [ Details ]

Moderation

Ron Wiliams Karriere in Deutschland begann als Sänger, politischer Kabarettist und als Ensemble-Mitglied im Stuttgarter Renitenz-Theater. Es folgten Gastauftritte unter anderem bei den „Stachelschweinen“ in Berlin.

Seine eigene One-Man-Show führte er unter anderem in der Münchner „Lach- und Schießgesellschaft“ und im Düsseldorfer „Kom(m)mödchen“ auf. Es folgten zahlreiche Auftritte auf Theater, Kabarett- und  Musicalbühnen sowie Film-, Funk- und Fernsehrollen. Hauptrolle im Musical „Hair“ und Übernahme der Regie dieses Musicals für zwei Jahre. 
(Aus dem Programmheft zur Verleihung des 32. Adolf-Grimme-Preises 1996)

Plakat

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Statement

Dr. Hans Paukens (Geschäftsführer des Grimme-Instituts 1996 – 2001)

„Zwei Aspekte sind es, die mich mit dem Grimme-Preis verbinden ..." [ Details ]

Statement

Dr. Hans Paukens (Geschäftsführer des Grimme-Instituts 1996 – 2001)

„Zwei Aspekte sind es, die mich mit dem Grimme-Preis verbinden. Der erste ist ein sehr persönlicher biografisch-beruflicher Aspekt, der zweite ein programm- bzw. kommunikationspolitischer; beide sind sie jedoch die Seiten der gleichen berüchtigten Medaille.
Am 1. April 1977 stellte mich der Deutsche Volkshochschulverband als ,Organisationsreferent für den Adolf-Grimme-Preis’ ein, um die Übernahme der Preises vom Bildungswerk der Stadt Marl ,die insel’ ins Adolf Grimme Institut zu organisieren. Der 14. Adolf-Grimme-Preis war der erste Preis, den das Grimme-Institut 1978 veranstaltete. Damit war für mich, der aus der Erwachsenenbildung kam, die Verbindung zwischen Bildung und Medien geknüpft, die mich bis zum heutigen Tag bewegt und beschäftigt – bis 2001 im Grimme-Institut und danach in anderen Institutionen und Funktionen. 
Der zweite Aspekt liegt in der Zielsetzung des Preises selbst begründet, ,Fernsehsendungen und -leistungen auszuzeichnen, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind’. Der Grimme-Preis sucht das Bemerkenswerte, Herausragende, Besondere des Fernsehens ausfindig zu machen, herauszustellen und zu belobigen. Der Grimme-Preis ist mehr als eine ,Jährliche Ermahnung’, wie es der vielfache Preisträger Heinrich Breloer formulierte. Das langwierige und aufwändige Procedere der Preisfindung in den Kommissionen und Jurys lässt sich als kommunikativ-diskursive Beschäftigung mit den Qualitäten der Fernsehproduktion beschreiben. Der Grimme-Preis wirft mit den Auszeichnungen den Blick auf den Stand des handwerklichen Könnens der Fernsehbranche. So gehören Qualität, journalistische Qualifikation und ästhetisch-dramaturgische Kompetenz zusammen. Die Stärken des Grimme Preis liegen darin, Forum zu sein für die Diskussion von Fernsehqualitäten, deren Produktionsbedingungen und deren notwendigen publizistisch–ästhetischen Qualifikationen.“